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Baumaterialien

Porotonziegel

Die massive Bauweise vermittelt Sicherheit und Geborgenheit, zudem hat sich der Baustoff seit Jahrtausenden in der Praxis bewährt. Die für die Herstellung verwendeten Naturmaterialien sind schadstofffrei und baubiologisch unbedenklich. Eine Schutzbehandlung gegen Schädlingsbefall oder Schimmel ist nicht nötig, was besonders Allergikeraufatmen lässt. Der Abbau der heimischen Rohstoffe erfolgt oberflächennah, meist in der Nähe der Ziegelwerke. Die Transportwege sind somit zum Werk, wie auch zur Baustelle nie besonders weit. Nach dem Abbau lassen sich die Gruben übrigens für eine anschließende landwirtschaftliche Nutzung rekultivieren.

Porenbeton

Zur Herstellung von Ytong, wirt Quarzsand, Kalk, Zement und Wasser mit Zugabe einer geringen Menge Aluminiumpulver vermischt. Das Aluminiumpulver dient dabei als Treibmittel (Porenbildner), das ähnlich wie Backpulver im Kuchenteig wirkt:
Im Rohgemisch entstehen Millionen kleinster, in sich abgeschlossener, Lufteinschlüsse. Das Gemisch wird zunächst in große Rohformen gegossen. Nach dem Vorhärten werden die halbfesten Rohblöcke in die gewünschten Formate geschnitten und bei ca. 190 Grad Celsius unter einem Druck von 12 bar dampfgehärtet.

Die fertigen Steine lassen sich sehr gut verarbeiten und modellieren. Sie haben einen guten Schall und Wärmedämmwert und lassen sich für jede Bauart gut einsetzen. Kurz gesagt: Porenbeton ist ein idealer Baustoff.

Kalksandstein

Kalksandsteine werden aus Kalk, Sand und Wasser hergestellt. Diese Komponenten werden in verschiedenen Rezepturen zu einer Rohmasse vermischt, die anschließend in Formkästen gebracht und verdichtet wird. Der entstandene Rohling werden in einem Härtekessel unter ca. 16 bar Dampfdruck und einer Temperatur von 203°C gehärtet. Nach ca. 6 bis 8 Stunden ist der weiße Kalksandstein fertig.

Zu seinen Stärken zählen, der gute Schallschutz und die geringe Feuchtigkeitsaufnahme.

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